Who married Friedrich Von Lorentz?

Irma von Lorentz married Friedrich Von Lorentz .

Friedrich Von Lorentz

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Friedrich von Lorentz (* 1. Oktober 1902 in Trier; † 22. Juni 1968 in Berlin) war ein deutscher Klassischer Archäologe und Kunsthistoriker.

Vom Wintersemester 1921/1922 bis zum Wintersemester 1923/1924 studierte er zunächst Architektur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg. Danach studierte er Klassische Archäologie an den Universitäten Berlin, München und Leipzig, wo er 1930 promoviert wurde. 1932 bis 1940 war er Assistent am Archäologischen Institut der Universität zu Köln, wo er 1938 habilitiert wurde. Ab 1939 leistete er Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg. Nach der Entlassung aus britischer Kriegsgefangenschaft 1946 wurde er 1947 Universitätsdozent an der Universität Greifswald, seit 1948 lehrte er als beamteter außerordentlicher Professor Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin. 1966 wurde er zum ordentlichen Professor ernannt, 1967 emeritiert.

Friedrich von Lorentz war von 1932 bis 1953 mit der Kulturhistorikerin Irma Anger (1904–2001) verheiratet.

Er ist auf dem Evangelischen Kirchhof Nikolassee in Berlin bestattet.

 
 
Wedding Rings

Irma von Lorentz

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Irma von Lorentz (geb. Anger; * 30. August 1904 in Berlin; † 1. September 2001 in Stuttgart) war eine deutsche Archäologin und Anthroposophin.

Irma Anger wuchs in Berlin auf, studierte zunächst zwei Semester Biologie in Tübingen und wechselte dann zur Klassischen Archäologie. Nach Studienjahren in Berlin, Halle und Leipzig wurde sie 1931 in Berlin zum Dr. phil. promoviert. 1932 heiratete sie den Archäologen Friedrich von Lorentz (1902–1968), mit dem sie zusammen studiert hatte. Noch im selben Jahr zog das Ehepaar nach Köln, wo Friedrich von Lorentz als Assistent am Archäologischen Institut der Universität arbeitete.

Während der Zeit des Nationalsozialismus konnte Irma von Lorentz wegen jüdischer Vorfahren keine akademische Karriere verfolgen. Gleichwohl fand sie in Fachkreisen Anerkennung für ihre Arbeit und verfasste mehrere Artikel für die Realenzyklopädie der klassischen Altertumswissenschaft (RE). Gemeinsam mit ihrem Ehemann emigrierte sie 1937 nach England, um eine Berufsperspektive im Ausland zu erschließen. Sie fanden jedoch keine Stellung und mussten bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs im September 1939 nach Deutschland zurückkehren.

Nach Kriegsende arbeitete Irma von Lorentz an der Dolmetscherschule und an der Volkshochschule, wo sie Vorträge und Kurse über Kunstgeschichte hielt. Nach ihrer Ehescheidung (1953) intensivierte sie diese Tätigkeit. Ihr Forschungsschwerpunkt verlagerte sich zur Anthroposophie, wo sie deutliche kulturelle Beziehungen zu der ihr schon lange in Arbeit stehenden Astrologie fand. 1972 zog sie aus familiären Gründen nach Stuttgart, wo sie ihre Studie Sternenrhythmen in der Geschichte verfasste. Nach dem Erscheinen (1986) begann sie eine Arbeit über den Zusammenhang von Todeshoroskopen mit Sternenrhythmen, die sie jedoch nicht mehr vollenden konnte.